Wilhelmshaven ist eine Stadt in Nordwestdeutschland. Mit knapp 85.000 Einwohnern ist sie die größte Mittelstadt und eines der Oberzentren des Bundeslandes Niedersachsen. Die kreisfreie Stadt am Jadebusen hat traditionell große Bedeutung als Marinehafen der Bundeswehr. Außerdem gibt es von Wilhelmshaven eine Fährverbindung nach Helgoland. Ferner befinden sich in Wilhelmshaven eine Fachhochschule Wilhelmshaven, die Teil der Fachhochschule Ostfriesland-Oldenburg-Wilhelmshaven ist, das Senckenberg-Institut für Meeresgeologie und -biologie, ein Institut für Vogelforschung, eines für Marschen- und Wurtenforschung, die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer sowie das Forschungszentrum Terramare. Nächst größere Städte sind Bremerhaven, ca. 30 km östlich, Oldenburg, ca. 50 km südlich und Bremen, ca. 105 km südöstlich von Wilhelmshaven. Die Einwohnerzahl der Stadt Wilhelmshaven überschritt ca. 1937 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Bis in die 1970er Jahr lag die Einwohnerzahl noch über 100.000. Sie sank dann aufgrund zahlreicher Firmenschließungen, insbesondere des Niedergangs des Olympia-Schreibmaschinenwerkes und Verkleinerung des Militärstandortes stark ab. Sie liegt nunmehr seit Jahren bei ca. 85.000.
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